Back

OKR – Das agile Framework von Google und co.

OKR – Die Management Methode aus dem Silicon Valley

Digitale Transformation erfordert von Unternehmen den Einsatz effektiver Werkzeuge für Führung und Performance Management. Agilität und Komplexität sind typische Charakteristiken der Digitalisierung.
Deshalb sind Methoden erforderlich, die schnellen Veränderungen standhalten und Komplexität beherrschbar machen.

Objectives and Key Results (OKR) ist ein solches agiles und modernes Framework, das ideal an alle Bedürfnisse angepasst werden kann. Objectives and Key Results ist eine agile Management Methode, die es ermöglicht die Unternehmensziele mit den Zielsetzungen einzelner Teams und Mitarbeiter zu verbinden. Dabei werden Fokus und Inhalt auf den Zeitraum von drei Monaten begrenzt. 


OKR wurde in den 80er Jahren von Andy Grove (Intel) erfunden und später von Google zu einem Standard für Personalmanagement in einem agilen, schnelllebigen Umfeld weiterentwickelt. 
Ausgehend von einer Mission & Vision (longterm goal) für das Unternehmen – also einem übergeordneten Leitgedanken – wird eine Strategie (midterm goal) definiert. Diese Strategie wird wiederum in konkrete Objectives und Key Results übersetzt. Es handelt sich also um ein hierarchisches System von Zielen, die allesamt auf ein übergeordnetes Unternehmensleitbild hin wirken sollen.

Objectives
Wo will ich hin? Was will ich erreichen? 

Ein Objective ist eine präzise Aussage über ein großes, qualitatives Ziel, das die Organisation in eine gewünschte Richtung vorantreiben soll. Es hat folgende Eigenschaften: Es ist inspirierend, in einem Zyklus zu realisieren, erreichbar, vom Team kontrollierbar, sorgt für Geschäftswert und ist qualitativ.

Key Results
Welche Maßnahmen muss ich ergreifen? 

Ein Key Result hat die Aufgabe, das Objective messbar zu machen und zu zeigen, wie es erreicht werden kann. Es ist quantitativ, spezifisch, muss vom Team beeinflussbar sein, fortschrittsbasiert, vertikal sowie horizontal ausgerichtet und es sollte die Motivation fördern.

Der OKR Zyklus

Die praktische Umsetzung von OKR ähnelt stark dem Vorgehen von Scrum. Der iterative Prozess wird dabei als OKR-Zyklus bezeichnet. Die Begriffe sind zum Teil identisch, wie Review und Retrospektive, allerdings sind die Zeiträume deutlich länger gewählt im Vergleich zu Scrum. Der große Vorteil von OKRs ist neben der Einfachheit des Systems sicher die hohe Skalierbarkeit und die Unabhängigkeit von der jeweiligen Tätigkeit. Dies macht es als Methode grundsätzlich einsatzfähig für Unternehmen jeder Art. Durch die eingebauten Mechanismen helfen OKRs dabei, Agilität in Unternehmen zu fördern und gleichzeitig eine Ausrichtung des gesamten Unternehmens zu bewirken. Sie werden daher immer stärker zum Instrument der Organisationsentwicklung. 

Wozu dienen OKRs? 

  • Vision und Strategie werden direkt an eine operative Planung angeschlossen
  • Er wird Transparenz über die wichtigsten Aufgaben des Unternehmens geschaffen
  • Hierdurch entsteht Transparenz für Mitarbeiter und die Priorisierung ihrer Aufgaben
  • Der Fokus für den Zyklus von 3 Monaten wird klar dokumentiert
  • Eine zielgerichtete Kommunikation wird ermöglicht
  • Messwerte und KPIs für die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens werden geschaffen

Erfolgreiche Unternehmen setzen auf OKRs

Unternehmen die bereits erfolgreich mit OKRs arbeiten sind u.a. BMW, Zalando, My Muesli, Flixbus, Siemens und viele mehr.